Die Haushalte und Unternehmen in Löhrbach sind mit die Ersten, die in den IKbit-Kommunen den geförderten Glasfaseranschluss nutzen können.

Von links nach rechts: Erster Beigeordneter Wolfgang Grün (Gemeinde Birkenau); verdeckt: Stadtrat Sebastian Schmitt (Stadt Lindenfels); verdeckt: Herr Paul Quiskamp (PEB Breitband GmbH & Co. KG sowie Geschäftsführer Klenk & Sohn GmbH); Gemeindevertretervorsitzender Stefan Roewer (Gemeinde Birkenau); Herr Klaus Krug (PEB Breitband GmbH & Co. KG sowie ENTEGA Medianet GmbH); Frau Franziska Eigner (aconium GmbH, Projektträger des Bundes); Bürgermeister Milan Mapplassary (Gemeinde Birkenau); Frau Antje Winter (Geschäftsführerin ENTEGA Plus GmbH); Staatssekretär Dr. Nicolas Sölter (Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation); Bürgermeister Volker Oehlenschläger (Gemeinde Fürth); Landrat Christian Engelhardt (Kreis Bergstraße); Herr Dr. Matthias Zürker (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Bergstraße); Bürgermeister Sven Bassauer (Gemeinde Abtsteinach); Bürgermeister Erik Kadesch (Gemeinde Mörlenbach); Bürgermeister Frank Kohl (Gemeinde Gorxheimertal); Herr Jan Fischer (Betriebsleiter Eigenbetrieb IKbit); Frau Dagmar Cohrs (stv. Geschäftsführerin und Leiterin Kommunalbetreuung Wirtschaftsförderung Bergstraße); Frau Birgit Heitland (Hessische Landtagsabgeordnete)
Mit der heutigen offiziellen Inbetriebnahme (25.06.2026) des ersten ausgebauten Ortsteils in Birkenau-Löhrbach erreicht der geförderte Glasfaserausbau des Interkommunalen Breitbandnetzes (IKbit), einem Zusammenschluss von zehn Kommunen im Kreis Bergstraße, einen weiteren wichtigen Meilenstein. Nach dem symbolischen Spatenstich im vergangenen Jahr können nun die ersten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen von einer direkten Glasfaseranbindung bis in ihre Gebäude profitieren.
„Der erfolgreiche Netzstart in Birkenau-Löhrbach zeigt, dass die Entscheidung der IKbit-Kommunen, den Glasfaserausbau gemeinsam und in kommunaler Verantwortung voranzutreiben, richtig war.", sagt Bürgermeister Milan Mapplassary (Gemeinde Birkenau). „Mit diesem Schritt schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur und beweisen, wie viel durch regionale Zusammenarbeit vor Ort erreicht werden kann.“
Im Ortsteil Löhrbach wurden im Zuge des geförderten Glasfaserausbaus rund 7,3 Kilometer Trasse neu verlegt und bestehende Infrastruktur gezielt genutzt. „Unsere Region mit der dringend notwendigen Infrastruktur zu versorgen und damit Teil des digitalen Fortschritts im ländlichen Raum zu sein, erfüllt uns mit Stolz.“, unterstreicht Paul Quiskamp (Geschäftsführer Klenk & Sohn GmbH) hervor. Von den rund 330 betroffenen Haushalten und Unternehmen haben sich aktuell bereits 85% für einen kostenlosen Anschluss an das hochmoderne Glasfasernetz entschieden. Damit zählt Löhrbach zu den ersten vollständig erschlossenen Ortsteilen im IKbit-Projektgebiet. „Zuverlässigkeit ist der Kern dieses Projekts: Mit ihrer großen Erfahrung im geförderten Glasfaserausbau, in der Projektführung, bei Nachweispflichten und Endabrechnungen ist die PEB Breitband ein verlässlicher Partner des Eigenbetriebes.“, unterstreicht Klaus Krug (Leiter Netzmanagement ENTEGA Medianet GmbH). „Zugleich steht Glasfaser selbst für zuverlässige digitale Infrastruktur – störungsarm, energieeffizient und auch bei hohen Temperaturen robuster als kupferbasierte DSL-Netze.“
Der Ausbau wird durch die PEB Breitband GmbH & Co. KG umgesetzt, ein Gemeinschaftsunternehmen aus ENTEGA Medianet und Klenk & Sohn, und erfolgt im Rahmen eines geförderten Projekts zur Erschließung bislang unterversorgter Gebiete in neun IKbit-Kommunen. Der Bund übernimmt bei dem Ausbau einen Anteil von 50 Prozent und das Land fördert den Ausbau mit voraussichtlich rund 18 Millionen Euro, was 40 Prozent der Investitionskosten entspricht. Die beteiligten Kommunen tragen den verbleibenden Eigenanteil von 10% gemeinsam. „Mit dem ersten voll erschlossenen Ortsteil zeigen wir, wie öffentliche Fördermittel und starke Partnerschaften ländliche Regionen digital voranbringen.“, hebt der Projektträger aconium GmbH hervor.
Mit der Inbetriebnahme in Löhrbach wird deutlich, dass die ambitionierten Ziele des Projekts planmäßig voranschreiten. Insgesamt sollen im Projektgebiet über 10.000 Haushalte und Unternehmen bis Ende 2028 an das leistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen werden. „Der Ausbau der digitalen Infrastruktur ist kein Selbstzweck, denn die Digitalisierung unserer Gesellschaft schreitet mit großen Schritten voran.“, sagt Staatssekretär Dr. Nicolas Sölter (HMDI). „Die Datenströme im Internet nehmen daher stetig zu und benötigen eine entsprechend leistungsfähige, resiliente Infrastruktur – egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Der Ausbau im Kreis Bergstraße trägt zur Zukunftsfähigkeit der Region bei, was wir als Land gerne unterstützen.“
Der Eigenbetrieb IKbit sieht in diesem Schritt ein starkes Signal für die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtprojekts: Die Glasfaseranbindung schafft nicht nur die Grundlage für schnelles und stabiles Internet, sondern leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Attraktivität des ländlichen Raums als Wohn-, Arbeits- und Wirtschaftsstandort.
„Digitalisierung verändert unsere Arbeit, unsere Verwaltung, die Bildung und unseren Alltag im positiven Sinne – davon bin ich überzeugt. Doch dazu sind leistungsfähige Netze notwendig – in den Städten, aber eben auch im ländlichem Raum. Ohne diese Netze entstehen digitale Ungleichheiten“, betont Landrat Christian Engelhardt (Kreis Bergstraße). „Daher bin ich sehr froh und dankbar über den großen Fortschritt beim Glasfaserausbau, den wir heute hier feiern. Das vernetzt uns im wahrsten Sinne des Wortes und macht die Zukunft hier stabil und leistungsfähig.“
Im Rahmen der Veranstaltung in Löhrbach wurde die Inbetriebnahme gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und den ausführenden Unternehmen öffentlichkeitswirksam begangen. So ließen es sich Hessens Digitalstaatssekretär Dr. Nicolas Sölter, Franziska Eigner vom Bundes-Projektträger aconium und Landrat Engelhardt nicht nehmen, gemeinsam mit den Projektbeteiligten von IKbit und PEB, der Hessischen Landtagsabgeordneten Birgit Heitland, dem gastgebenden Bürgermeister Milan Mapplassary, weiteren IKbit-Bürgermeistern, Dr. Matthias Zürker und Dagmar Cohrs von der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH sowie dem regionalen Breitbandberater für Südhessen Berthold Passlack den Schalter für den Betrieb umzulegen. „Eine flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähiger Internetinfrastruktur ist essenziell für die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes.“, bekräftigt Dr. Matthias Zürker (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH). „Wir freuen uns über den ersten Meilenstein im geförderten Glasfaserausbau der IKbit-Kommunen in Birkenau-Löhrbach und auf die kommenden Lückenschlüsse.“
Weitere Ausbauabschnitte in den IKbit-Kommunen befinden sich bereits in Umsetzung und werden in den kommenden Monaten sukzessive in Betrieb genommen. Eine genaue Übersicht je Kommune und Ortsteile findet sich auf der IKbit-Homepage: https://ikbit.de/index.php/gefoerderter-glasfaserausbau/bauzeitenplan-und-buergerinformation
Im Rahmen des geförderten Glasfaserausbaus werden den Bürgerinnen und Bürgern Hausanschlüsse kostenlos errichtet. Informationen zum geförderten Glasfaserausbau finden sich auf der Website der ENTEGA unter https://www.entega.de/glasfaser-bergstrasse. Ebenso stehen die ENTEGA Points in Erbach (Neckarstraße 71, 64711 Erbach), Heppenheim (Friedrichstraße 36, 64646 Heppenheim) und Darmstadt (Ludwigsplatz 9, 64283 Darmstadt) für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.
Bei Fragen und Anliegen zu den Bauarbeiten steht die Firma Klenk & Sohn GmbH, welche die Tiefbauarbeiten durchführt, unter der Rufnummer 06167 / 9300-26 zur Verfügung.
Presseartikel Odenwälder Zeitung
















