Breitbandprojekt IKbit erhält Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt

Breitbandprojekt IKbit erhält Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt

Bundesminister Alexander Dobrindt hat am 20.06.2016 dem Eigenbetrieb IKbit – Interkommunales Breitbandnetz ein Förderbescheid in Höhe von 50.000 € überreicht. Überreicht wurde der Bescheid an den Betriebsleiter des Eigenbetriebes IKbit, Herrn Chris Jakob und dessen Stellvertreterin Frau Tina Schweikhard.

„Wir freuen uns über den Förderbescheid, da wir hierfür eine Studie in Auftrag geben möchten. Ziel der Studie soll das Eruieren der weiteren Möglichkeiten zur Entwicklung der kommunalen Glasfaserinfrastruktur im Projekt IKbit sein. Ebenso sollen Bereiche mit einem hohen Bedarf an hochbitratigen Anschlüssen, wie z.B. Schulen und Gewerbegebiete, identifiziert werden“, führt Chris Jakob aus.

Auch die Wirtschaftsförderung Bergstraße erhielt einen Förderbescheid von Bundesminister Dobrindt über 50.000 Euro für Beratungsleistungen. Die Wirtschaftsförderung Bergstraße wird sich in einer entsprechenden Studie mit den weiteren Kommunen aus dem Kreis Bergstraße befassen.

Dobrindt: „Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entschieden“.

Der Bund fördert im Rahmen seines Programmes zur Verbesserung der Breitbandinfrastruktur nicht nur in den Aufbau der Netze, sondern auch in die entsprechenden Beratungsleistungen zur Vorbereitung von weiteren Förderanträgen.

„Da der eigentliche Ausbau der Infrastruktur im Projekt IKbit bereits ohne Fördergelder gestemmt wurde, sind wir nun froh einen kleinen Teil des Bundesförderprogrammes in Anspruch nehmen zu können“, freute sich Bürgermeister Volker Oehlenschläger. 

„Wir werden nun zeitnah die weiteren Schritte einleiten, damit der Auftrag zur Erstellung der Studie vergeben werden kann. Hierfür sind noch einige vergaberechtliche Schritte zu beachten“, erläutert Chris Jakob.

Seit Dezember 2014 sind alle zehn am Projekt beteiligten Kommunen an das schnelle Internet angeschlossen. Der Betreiber ist die Entega Medianet aus Darmstadt, die den Bürgerinnen und Bürgern Angebote zum schnellen Internet unterbreitet.

Weitere Informationen unter:

www.bmvi.de/breitband

www.ikbit.de

Aus HSE Medianet wird Entega Medianet

ENTEGA Medianet am Start: Geschäftsführer Thomas Schmidt und Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, haben Grund zur Freude.

 

ENT AG medianet Logo 4C 100Proz
DARMSTADT – Die ENTEGA AG bietet ihren Kundinnen und Kunden mit ihrer neu aufgestellten Telekommunikationstochter ENTEGA Medianet attraktive Tarife und neue Produkte in den Bereichen Telefonie
und schnelles Internet. „ENTEGA will gemeinsam mit den Kommunen und für unsere Kunden den digitalen Wandel gestalten. Durch unsere jahrelang aufgebaute Kompetenz als Eigentümer und Betreiber
einer großen Netzinfrastruktur, können wir unseren Geschäfts- und Privatkunden individuelle Kommunikationslösungen und attraktive Produkte anbieten“, sagte die Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG,
Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, am Mittwoch (23.03.) in Darmstadt.

Die Neuaufstellung der Kommunikationstochter wird nach außen hin durch den neuen Namen ENTEGA Medianet (zuvor: HSE Medianet) sichtbar. Außerdem übernimmt Thomas Schmidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vertriebstochter ENTEGA Energie GmbH, in Personalunion die gleiche Funktion bei der ENTEGA Medianet. Mit ihm bilden Christoph Busch und Frank Gey fortan die Geschäftsführung
der ENTEGA Medianet. „Wir wollen als ENTEGA an der digitalen Revolution mit neuen Geschäftsmodellen partizipieren und bei unseren Kunden noch besser punkten. Die Umfirmierung und Stärkung der
Medianet ist die logische Konsequenz“, sagt Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Vor allem im Bereich der Privatkunden will die ENTEGA Medianet nach Aussage von Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig ihren Marktanteil deutlich erhöhen. So wird es Kombinationsangebote für Strom, Gas und
schnelles Internet geben.

Bereits seit 1996 versorgt die ENTEGA Medianet rund 13.000 Privatkunden in 25 Gemeinden mit schnellem Internet von bis zu 50 Mbit pro Sekunde und betreibt dabei ein Breitbandnetz von über 2000
Kilometern Länge, das sich über Darmstadt und Offenbach, den Landkreis Darmstadt-Dieburg bis in den Odenwald und die Bergstraße erstreckt. „Auch 60 Prozent des Darmstädter Stadtgebietes sind bereits
an das Netz der ENTEGA Medianet angeschlossen. Zum Ende dieses Jahres können all diese Darmstädterinnen und Darmstädter Kunden werden und vom schnellen Internet der ENTEGA Medianet profitieren“,
so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig. Auch in Mainz, wo die ENTEGA Energie-Grundversorger ist, will das Unternehmen künftig die Telekommunikationsdienstleistungen der ENTEGA Medianet anbieten.

ENTEGA Medianet bietet ihren Kunden über den reinen Internetanschluss hinaus auch die - gerade für Geschäfts- und Gewerbekunden - nötigen Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Spamfilterung und eine lückenlose Überwachung der Computersysteme. Für Geschäftskunden kann die ENTEGA Medianet außerdem Infrastruktur wie virtuelle Netzwerke, Hotspots und das sogenannte Housing, also die räumliche Unterbringung und den Netzanschluss für Kundenserver anbieten. „Schnelles und sicheres Internet sind heute ein sehr relevanter Standortfaktor“, so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Schnelles Internet in allen zehn Kommunen realisiert

Interkommunales Breitbandnetz IKbit – schnelles Internet in allen zehn Kommunen realisiert

Breitbandprojekt feiert Abschluss des Baus und die Inbetriebnahme des Gesamtnetzes

In Heppenheim wurden heute der Abschluss der Bauarbeiten und die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes in allen zehn beteiligten Kommunen mit allen Projektbeteiligten und Förderern gefeiert. Unter den Gästen, die Bürgermeister Rainer Burelbach am Abend im Kurfürstensaal des Kurmainzer Amtshofs begrüßte, waren der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der HSE AG, deren Tochterfirma HSE Medianet GmbH das Breitbandnetz betreibt.

 

Die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) initiierte im März 2010 nach einer vorausgegangenen kreisweiten Bestands- und Bedarfsanalyse ein interkommunales Projekt zur Breitbandversorgung im östlichen Teil des Kreises Bergstraße, wo sich der vordringlichste Bedarf herausstellte. Die beteiligten Kommunen investierten nach einer umfassenden Vorbereitungs- und Planungszeit in ein gemeindeeigenes Glasfasernetz, durch das die Bürger und Unternehmen in Abtsteinach, Birkenau, Fürth, Gorxheimertal, Grasellenbach, Heppenheim, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach und Wald-Michelbach schnelles Internet mit bis zu 50 Mbit/s pro Sekunde erhalten.

 

Das Land Hessen hat IKbit – eines der ersten fertiggestellten kommunalen Breitbandausbauprojekte in Hessen – unter anderem mit Fördermitteln für die interkommunale Kooperation und die Breitbandberatung unterstützt. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir wies am Mittwoch auf die Bedeutung des Projekts hin: „Das Engagement und die interkommunale Zusammenarbeit der beteiligten Städte und Gemeinden sind vorbildlich. Die Beteiligten leisten einen wesentlichen Beitrag, Hessen bis 2018 mit schnellem Internet zu erschließen.“

 

„Allein mit dem Anschluss der neun Odenwald-Gemeinden und der Stadt Heppenheim - mit allen Orts- und Stadtteilen - hat sich die Gründung der Wirtschaftsförderung Bergstraße (WFB) schon mehr als bezahlt gemacht“, so Landrat Matthias Wilkes und Initiator der WFB. „Bei diesem Projekt hat es das ideale Zusammenspiel aller Ebenen und Beteiligten gegeben: Von der Wirtschaftsförderung Bergstraße angefangen, die die Bestands- und Bedarfsanalyse vor fünf Jahren initiiert hat, bis zu der Bereitschaft aller Städte und Gemeinden im Bereich des Odenwaldes an einem Strang zu ziehen, über die Förderung des Landes Hessen durch einen regionalen Breitbandberater aus dem europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE). Im Hinblick auf die hohe Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Odenwaldes lässt sich das Projekt „Schnelles Internet“ auf einen Punkt bringen: Was die A5 und die A67 in der Rheinebene sind, ist das schnelle Internet für den Odenwald!“

Für Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig, Vorstandsvorsitzende der HSE AG, ist das IKbit-Modellprojekt an der Bergstraße zugleich auch ein Erfolgsprojekt für die gesamte Region und ein gelungenes Beispiel für das partnerschaftliche Zusammenspiel sämtlicher Akteure: „Die zehn beteiligten Gemeinden haben den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam mit der HSE Medianet und allen anderen Partnern gemeinschaftlich und im partnerschaftlichen Miteinander eine hochmoderne Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Einem schnellen Surfen auf der Überholspur steht somit nichts mehr im Wege“, so Dr. Marie-Luise Wolff-Hertwig.

Bürgermeister Volker Oehlenschläger von der federführenden Gemeinde Fürth, WFB-Geschäftsführer Dr. Matthias Zürker und HSE Medianet GmbH-Geschäftsführerin Beate Sauder gaben einen Rückblick auf die Meilensteine des Projektes und einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben. „Wir hoffen, dass wir weiterhin so erfolgreich die Bürger und Unternehmen von dem Mehrwert des schnellen Internets begeistern können und sie das für sie geschaffene Bürgernetz umfassend nutzen“, so Bürgermeister Volker Oehlenschläger.

Als Erfolgsmeldung konnte berichtet werden, dass mit dem Bensheimer Unternehmen GGEW net GmbH, eine Tochtergesellschaft der GGEW AG, bereits ein erster Partner das interkommunale Breitbandnetz nutzt, um Kunden mit schnellen Internetanschlüssen zu versorgen.

Alle zeigten sich zufrieden mit dem zügigen Projektverlauf und bedankten sich bei Bürgermeistern und den weiteren Projektbeteiligten sowie Projektförderern für die erfolgreiche bisherige Zusammenarbeit und geleistete Arbeit, bevor die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes effektvoll inszeniert symbolisch vollzogen wurde.

Die Firma Klenk & Sohn GmbH hatte mit den Bauarbeiten am 01. November 2012 in Wald-Michelbach begonnen und sie im November 2014 in Heppenheim abgeschlossen. Mit der Stadt Heppenheim konnte Ende des Jahres 2014 wie geplant die letzte Kommune an das Breitbandnetz angeschlossen und damit in allen zehn beteiligten Kommunen schnelles Internet über den Betreiber HSE Medianet GmbH zur Verfügung gestellt werden. Das große Projekt wurde somit insgesamt im Zeit- und Kostenrahmen abgewickelt.

 

Alle zeigten sich zufrieden mit dem zügigen Projektverlauf und bedankten sich bei Bürgermeistern und den weiteren Projektbeteiligten sowie Projektförderern für die erfolgreiche bisherige Zusammenarbeit und geleistete Arbeit, bevor die Inbetriebnahme des Breitbandnetzes effektvoll inszeniert symbolisch vollzogen wurde.

Weitere Informationen unter www.ikbit.de, www.hse-medianet.de, www.ggew-net.de

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