Als Pilotprojekt vorbildhaft für andere Regionen sein.
Die Gemeinde Fürth und die Wirtschaftsförderung Bergstraße stellten beim dritten Breitbandgipfel in Frankfurt das interkommunale Breitbandnetz IKbit als Best-Practice Beispiel vor. 

 


Auf dem dritten Breitbandgipfel in Frankurt am Main (v.l.n.r.): Dr. Matthais Zürker,

Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), Georg Matzner, Hessisches Ministerium

für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dagmar Cohrs, WFB, Wolfram Koch,

HA Hessen Agentur GmbH, Bürgermeister Volker Oehlenschläger, Gemeinde Fürth.

 

Im Rahmen des Projekts „Mehr Breitband in Hessen“ lud das hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung am vergangenen Mittwoch zum dritten Hessischen Breitbandgipfel in Frankfurt am Main. Die Veranstaltung richtete sich beispielsweise an Bürgermeister, Landräte, lokale Verantwortliche für den Breitbandausbau oder Breitbandanbieter im Land Hessen. Die Veranstaltung eröffnete Staatssekretär Steffen Saebisch vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung. Ende 2011 habe das Land Hessen mit der Grundversorgung mit schnellem Internet ein wichtiges Etappenziel erreicht, nun gehe es nun um den Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen (NGA – Next Generation Access) in den hessischen Landkreisen, so der Staatssekretär. „Dabei ergeben sich neue Fragestellungen, von den rechtlichen Rahmenbedingungen über die Finanzierung bis zur kommunalen Bauleitplanung“, sagte Saebisch. Diese Themen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der Fachleute zu den einzelnen Punkten Auskunft gaben, darüber hinaus wurden Best-Practice Beispiele vorgestellt.
Eines davon war das interkommunale Breitbandnetz IKbit, durch das Abtsteinach, Birkenau, Fürth, Gorxheimertal, Grasellenbach, Heppenheim, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach und Wald-Michelbach mittels Glasfasernetzverlegung schnelles Internet mit bis zu 50 Mbit pro Sekunde erhalten werden. Zur Durchführung des Projekts haben die Bürgermeister der zehn Kommunen ihre Zusammenarbeit mit einer öffentlich-rechtlichen Vereinbarung fixiert. In der Gemeinde Fürth, die die Federführung übernimmt, wurde der Ei-genbetrieb „IKbit – Interkommunales Breitbandnetz“ gegründet. Die Wirtschaftsregion Bergstraße / Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB) hat das Projekt mit initiiert und die Kommunen umfassend unterstützt. Bürgermeister Volker Oehlenschläger, Gemeinde Fürth, und WFB-Geschäftsführer Dr. Matthias Zürker stellten beim dritten Breitbandgipfel die wichtigsten Eckpunkte des Vorhabens vor, das zum Pilotprojekt des Landes Hessen ernannt wurde. „Wir haben die Bedeutung der Breitbandversorgung für die Zukunft der Region erkannt und nehmen den Ausbau selbst in die Hand“, erläuterte Oehlenschläger stellvertretend für alle am Projekt beteiligten Kommunen. „Das Breitbandnetz IKbit ist eines der wenigen NGA-Projekte, die überhaupt in Hessen durchgeführt werden“, fügte Dr. Zürker hinzu. „Nicht zuletzt wollen wir mit diesem Pilotprojekt als Vorgehensbeispiel für andere Regionen dienen und diese bewegen, in diesem Bereich aktiv zu werden“, schlossen der Bürgermeister und Dr. Zürker ihren Vortrag.


Info: Wissenswertes über das interkommunale Breitbandnetz IKbit gibt es im Internet unter www.ikbit.de.