Fürth-Leberbach/Brombach

Interkommunales Breitbandnetz IKbit – Spatenstich zum Lückenschlussprojekt in Fürth als Pilotprojekt des Landes Hessen

Eigenbetrieb IKbit nimmt Lückenschluss im Breitbandnetz im Fürther Weiler Leberbach und Teilen Brombachs vor / Land lässt den Einsatz des Maschinenrings beim Breitbandausbau erproben

BrombSpaten08 29 10 2020 Quelle Kopetzky

Bild ©Kopetzky

Von links nach rechts: Herrn Udo Klenk (Geschäftsführer Klenk & Sohn), Herrn Uwe Roth (Geschäftsführer Maschinenring Hessen), Bürgermeister Volker Oehlenschläger, Frau Giulia Ripperger (Betriebsleiterin Eigenbetrieb IKbit, Frau Dagmar Cohrs (Wirtschaftsförderung Bergstraße) und Herrn Thomas Schmidt (Geschäftsführer Entega Medianet)

In Brombach beginnt heute ein Lückenschlussprojekt für die Gemeinde Fürth. Vor rund sechs Jahren wurde das Interkommunalen Breitbandnetz IKbit fertiggestellt. Aufgrund der Entfernung der damals errichteten Multifunktionsgehäuse und der Länge der von dort genutzten Kupferleitungen der Telekom zu den Gebäuden im Weiler Fürth-Leberbach und Teilen des Ortsteils Fürth-Brombach, profitieren diese nicht ausreichend vom seitherigen Ausbau. In rund 30 betroffenen Haushalten bestand weiterer Ausbaubedarf. Diesem ist die Gemeinde Fürth nachgekommen und hat den Beschluss gefasst die Lücke zu schließen. Zur Realisierung bedient sich die Gemeinde Fürth wieder dem Eigenbetrieb IKbit.

Gleichzeitig kommt bei der Realisierung des Projektes ein neuer Ansatz des Landes Hessen zum Einsatz. Die Bauressourcen im Breitbandausbau sind oftmals knapp und können zu Verzögerungen im Breitbandausbau führen. Daher hat das Land das Ziel, in einem Pilotprojekt erproben zu lassen, ob durch den Einsatz eines Maschinenrings zusätzliche Baukapazitäten geschaffen werden können. Die von Ikbit für den Bau des Breitbandprojektes beauftragte Firma Klenk & Sohn GmbH aus Modautal führt dabei die Maßnahme federführend aus, schult den Maschinenring und setzt ihn dann geeignet ein.

Zur Finanzierung der Maßnahme hat der Eigenbetrieb IKbit erfolgreich Fördermittel aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER 2014-2020) und aus Mitteln des Landes Hessen beantragt. Aufgrund des Pilotcharakters können nun 92,5% der Ausbaukosten gefördert finanziert werden. Bei der Antragstellung sowie bei der Vorbereitung des Projektes wurde IKbit von der Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH und dem hier angesiedelten, durch das Land Hessen geförderten, regionalen Breitbandberater unterstützt.

Für die Versorgung der Haushalte werden nun ausgehend vom bestehenden IKbit-Netz Glasfaserleitungen bis zu den betroffenen Gebäuden gelegt. Die Kosten werden rund 749.000 Euro betragen.

Ziel ist es möglichst zügig den Ausbau voranzutreiben. Für die Versorgung der Haushalte mit schnellem Internet ist der seitherige Partner Entega Medianet GmbH aus Darmstadt zuständig.

Weitere Informationen unter www.ikbit.de, www.entega-medianet.de

Das Projekt wird gefördert durch:

foerderer

 

Kooperation zwischen Entega Medianet und Deutsche Telekom

Ab dem 01.02.2020 nutzt die Deutsche Telekom das IKbit-Netz.

Im Rahmen des Open-Access (offener und diskriminierungsfreier Zugang aller Marktteilnehmer auf die vorhandene Infrastruktur) nutzt die Deutsche Telekom ab dem 01.02.2020 ein BSA-Vorleistungsprodukt von der Entega Medianet. Dies bedeutet, dass die Deutsche Telekom Vorleistungsprodukte der Entega Medianet einkauft, um ihre eigenen Produkte und Diensteangebote über das IKbit-Netz anzubieten bzw. zu realisieren.

Hierbei geht es vor allem um die damalige Vectoring-Entscheidung im Nahbereich, bei der die Deutsche Telekom dort keine Dienste mehr über 16 Mbit/s anbieten durfte.

Somit ist es ab dem 01.02.2020 wieder für alle Bürger möglich, hochwertigere Produkte von der Deutschen Telekom zu beziehen.

Hievon verspricht sich IKbit eine bessere Netzauslastung und durch die zusätzlich generierte Netzpacht eine schnellere Refinanzierung des kommunalen Bürgernetzes.

Fürth/Odenwald, den 06. Dezember 2019

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-Betriebsleitung-

Lückenschluss Breitbandversorgung im Gorxheimertal in den Straßen:

                                                                                                                      Fürth, 25.09.2019

Eigenbetrieb IKbit – Interkommunales Breitbandnetz

Lückenschluss Breitbandversorgung im Gorxheimertal in den Straßen:

Zum Jähen Rain; Im Gorxenbuckel & Bannholzweg

Nach Abschluss des eigentlichen Breitbandausbauprojektes in der Gemeinde Gorxheimertal wurde deutlich, dass dort noch nicht alle Haushalte erreicht werden konnten. Es handelt es sich um die drei Straßen „Zum Jähen Rain“, „Im Gorxenbuckel“ und „Bannholzweg“ welche durch die bestehende Kupferleitung mit dem Hauptverteiler der Stadt Weinheim verbunden sind. Die Stadt Weinheim befindet sich nicht im Ausbaugebiet der IKbit, so dass diese drei Straßen nicht mit einem schnellen Internet-Zugang im Zuge des Breitbandausbaus versorgt werden konnten. Nachdem die Bemühungen zum Aufbau eines zusätzlichen Kabelverzweigers durch die Deutsche Telekom, um diese Straßen ebenfalls an das „IKbit-Netz“ anzuschließen, gescheitert sind, ist ein sogenannter Fiber-to-the-Building (FTTB) -Ausbau als einzige Alternative geblieben.

Die Gemeinde Gorxheimertal beschloss deshalb, den FTTB-Ausbau in diesen Straßen in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb IKbit vorzunehmen.

Die PEB Breitband GmbH & Co. KG erhielt für ihr Angebot bei der beschränkten Ausschreibung für dieses Projekt am 24. November 2017 den Auftrag. Der Eigenbetrieb hatte einen Förderantrag bei der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für diesen Ausbau gestellt, welcher mit einer Zuwendung von 50% am 12. Dezember 2017 genehmigt wurde. Die Gestattungsverträge mit den Grundstückseigentümern, die sich für einen Glasfaserhausanschluss entschieden haben, sind bis März 2018 unterzeichnet worden. Das Angebot eines Glasfaserhausanschlusses für einen niedrigen Pauschalbetrag haben 16 Grundstückseigentümer angenommen. Bei einem Ortstermin am 16. Januar 2018 wurde noch Einsparpotenzial durch eine alternative Trassenverlegung erkannt. Die bauliche Umsetzung des Projektes erfolgte ab August 2018 und konnte mit der Abnahme am 19.11.2018 abgeschlossen werden, wobei die Gesamtkosten im Rahmen der angepassten Kostenschätzung blieben.

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